Festgala 25 Jahre EUREKA

Titel Eureka

Seit der Gründung 1985 wurden im Rahmen von EUREKA insgesamt über 4.000 Projekte durchgeführt, 496 davon (zwölf Prozent) mit österreichischer Beteiligung.

Mit einer festlichen Abendveranstaltung Ende November setzte EUREKA Österreich einen Abschluss unter die diesjährigen Herbstveranstaltungen zum 25-jährigen Bestehen von EUREKA. Der Einladung in die Sky Lounge der Wirtschaftskammer in Wien am 30. November folgten rund 120 Gäste aus Politik und Wirtschaft. Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl, FFG-Geschäftsführerin Dr. henrietta Egerth und Sektionschef Dr. Michael Losch vom BMWFJ eröffneten mit ihren Beiträgen den Abend. Die anschließenden Präsentationen von vier erfolgreichen EUREKA-Projekten wurden interessiert aufgenommen und boten Anlass, beim anschließenden Get-together im Foyer der Sky Lounge über neue, gemeinsem Projekte zu reden. So stellte z.B. Oliver J. Wolff von "Massive Art" ein System vor, das Notruffunktionen, Vital Monitoring, Überwachungs-, Informations- sowie Versorgungsdienste vereint und bis ins hohe Alter selbstbestimmtes Wohnen zu Hause ermöglichen soll.

In den 25 Jahren seit der Gründung wurden EUREKA-Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 29 Milliarden Euro durchgeführt, der österreichische Anteil der Projektkosten liegt bisher bei 453 Millionen Euro. Österreich ist seit der Gründung 1985 Mitglied von EUREKA. Derzeit zählen 39 Staaten sowie die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern. EUREKA selbst bietet den Rahmen für Projekte, die Finanzierung erfolgt durch nationale Gelder oder Eigenmittel, in Österreich vor allem durch die Basisprogramme der FFG.

"EUREKA bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine einfache und flexible Möglichkeit zur Kooperation mit ausländischen Partnern", so Egerth. "Die Initiative ist ideal geeignet für marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In vielen Fällen stehen diese EUREKA-Projekte am Beginn international erfolgreicher, neuer Technologien.2"

Die Veranstaltungsreihe begann am 6. Oktober mit der Teilnahme von etwa 85 ForscherInnen aus den Bereichen Physik und Lebenmittel/Gesundheit im Meerscheinschlössl der Universität Graz. "Eine gute Atmosphäre, um intradisziplinäre Projekte auf den Weg zu bringen" so Professor Aussenegg vom Erwin Schrödinger Institut für Nanostrukturforschung in Graz.

Die zweite Veranstaltung widmete sich den "Clean and Intelligent Production Technologies and new developments in Mechatronics" und fand am 7. Oktober in der Stahlwelt der VOEST Linz statt. Die Festveranstaltung Ende November bot abschließend die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und gemeinsam die bisherigen Erfolge zu feiern.

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Martina Dannheimer
Martina Dannheimer
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