Erfolgreiche Motivation, auf die eigene Gesundheit zu schauen

Götzis – Höchst positive Ergebnisse hat das Pilotprojekt myVitali erbracht, das heute, Mittwoch, im Haus der Generationen in Götzis offiziell abgeschlossen wurde.
 
Das System, das kürzlich mit dem 1. Preis beim ebiz e- government award 2009 ausgezeichnet wurde, ermöglicht eine elektronische "Fernüberwachung" von gesundheitsrelevanten Daten der damit ausgestatteten Personen. Der Praxistest, den das Unternehmen Massive Art mit Unterstützung von Landesrätin Greti Schmid durchführen konnte, erwies sich als höchst wirkungsvolle Motivation für die Probandinnen und Probanden, verstärkt auf körperliche Fitness und damit auf die eigene Gesundheit zu achten.
Landesrätin Schmid sieht in myVitali einen interessanten neuen Ansatz in der Prävention. "Es ist unser Ziel, das Bewusstsein der Menschen für die Erhaltung ihrer Gesundheit zu fördern – insbesondere im Alter. Die Weiterentwicklung von myVitali kann ein wertvoller Beitrag in diese Richtung sein", so Schmid.
Das Pilotprojekt wurde am Haus der Generationen in Götzis durchgeführt. Zehn Frauen und vier Männer im Alter von 55 bis 90 Jahren sowie ihre Familien wurden zu Beginn des Testzeitraumes mit myVitali- Systemen ausgestattet. Diese bestehen aus einem Touchscreen- PC mit installierter Übertragungssoftware, verschiedenen medizinischen Geräten zur Messung von Blutdruck, Blutzucker, Gewicht, Körperfett, - wasser und Muskelmasse. Die Systeme wurden im Haus der Generationen bzw. bei den Probanden zu Hause installiert.
Schon nach kurzer Zeit gab es von den Benutzerinnen und Benutzern Rückmeldungen über positive Auswirkungen. In mehreren Fällen bewirkte myVitali die Motivation zur Gewichtsreduktion und zu mehr Bewegung. Ebenso fanden mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Blutzucker öfters grenzwertig war, die Kraft zu einer konsequenten Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten. Das Interesse der Probandinnen und Probanden an ihrer Gesundheit und am myVitali- System führte zu vielen nützlichen Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen. Die Fachhochschule Vorarlberg begleitete das Projekt mit einer wissenschaftlichen Studie und unterzog das System diversen Untersuchungen mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und (barrierefreie) Zugänglichkeit.

 

[Artikel auf vol.at, 26.11.2009]

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Martina Dannheimer
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