vitaliSHOE auf dem 3. Wiener Forschungsfest


WIEN/SCHWECHAT/BREGENZ, 16. September 2010. Wie kommunizieren wir in Zukunft? Wie werden wir leben und altern, wohnen oder arbeiten? Und welche Innovationen und Visionen erwarten uns in der Medizin, in Fragen der Sicherheit oder bei der Mobilität? Beim dritten Wiener Forschungsfest vom 18. bis 19. September finden die Besucher zukunftsweisende Antworten. Passend zum Thema „Sicherheit im Alter“ wird ebenfalls der vitaliSHOE im dortigen Forschungszelt präsentiert. Der Schuh mit instrumentierter Einlegesohle für die Aufzeichnung von Gangparametern ist ein Gemeinschaftsprojekt der MASSIVE ART GmbH aus Bregenz, der CEIT RALTEC (Central European Institute of Technology) und der FH Technikum Wien. Etwa können Senioren mit dem Vitalishoe ihre Aktivitäten und das Sturzrisiko kontrollieren - und somit Wohlbefinden und Lebensqualität steigern.  

Statistiken belegen, dass ungefähr ein Drittel der Menschen über 65 Jahre mindestens einmal jährlich stürzt. Neuromuskuläre Defizite sind meist dafür verantwortlich. Die physiologischen Konsequenzen, beispielsweise der Oberschenkelhalsbruch, belasten die Generation 65plus dabei genauso, wie die daraus resultierenden sozialen Defizite. Wer nicht gehen kann, nimmt häufig nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teil. Um den Senioren wieder Sicherheit zu geben und eine eigenständige Balance-, Sturzrisiko- und Aktivitätskontrolle zu ermöglichen, entwickelte MASSIVE ART gemeinsam mit CEIT RALTEC und der FH Technikum Wien den Vitalishoe. Damit verbunden ist auch ein Trainingsprogramm, das die physischen Aktivitäten unterstützt und folglich die Lebensqualität steigert. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), die für das Programm Management verantwortlich zeichnet.

Messung direkt in der Sohle
Durch ein Messsystem in der Einlegesohle, das den Benutzer weder stört noch einschränkt, lassen sich sämtliche Gangparameter direkt im Schuh erheben. Per Funk werden diese Daten unmittelbar an eine Basisstation übertragen, wo sie das Assistenzsystem myVitali erfasst, speichert und interpretiert. Dies gewährleistet ein Real-Time-Feedback, etwa zu Trainingszwecken. Ebenso dienen die Daten einer Trendbeobachtung. „Ein Arzt kann daraus den Zustand der Person realistisch einschätzen und entsprechende Vorsorge- oder Behandlungsmaßnahmen durchführen“, sagt Oliver J. Wolff. „Der vitaliShoe ist ein Meilenstein in der Prävention und Therapie von älteren Menschen“, fügt der Geschäftsführer der MASSIVE ART GmbH an.

Vorträge in den Gondeln
„Innovation und Forschung für die Besucher erlebbar machen“, lautet das Ziel des diesjährigen Wiener Forschungsfestes, das der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl sowie Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner eröffnen. Der Veranstaltungsort ist die Kaiserwiese und das Riesenrad im Wiener Prater, wo rund 50 Groß- und Kleinunternehmen ihre aktuellen Projekte im Forschungszelt präsentieren. Das Riesenrad, das 1897 erbaute wurde, ist dabei nicht bloß eine technische Meisterleistung seiner Zeit, sondern auch Vortragsplatz von 40 Wissenschaftlern, die in die Gondeln zu halbstündigen Vorlesungen einladen.

Über myVitali
Das myVitali Vital-Monitoring (www.myvitali.com) ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten und bildet somit die Basis für Gesundheitsprävention und Unterstützung bei Krankheit. Arzt und Kontaktpersonen sind in das System integriert und werden bei Grenzwert- überschreitungen informiert. Das intuitive Interaktionskonzept verknüpft mit einem benutzerfreundlichen Design eignet sich für verschiedene Endgeräte wie TV-Gerät, PC oder Touchscreen.

Über MASSIVE ART
MASSIVE ART (www.massiveart.com) ist ein Full-Service-Dienstleister für innovative Software-Lösungen. Für das breit gefächerte Kundenportfolio werden modernste Internetanwendungen mit besonderem Fokus auf einfache Benutzbarkeit und professionelles Design entwickelt. Dabei steht immer der Anwender im Zentrum der Überlegungen. Aufgrund dieser Kompetenz ist MASSIVE ART seit 2006 mit mehreren Partnern im Bereich der modularen Assistenzsysteme sowie im Bereich der Ambient Assisted Living (AAL) Anbieter tätig.

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Martina Dannheimer
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