Bericht von der MEDICA 2008

Das myVitali Vital-Monitoring wurde auf der weltgrößten Medizintechnik-Messe MEDICA (19. bis 22.11.2008) in Düsseldorf vorgestellt. Zwei Tage lang beantwortete Projektleiter Tom Ulmer kritische Fragen z.B. zu zielgruppengerechtem Interfacedesign, Datenschutz und technischer Integration der drahtlos angebundenen Messgeräte. Ermöglicht wurde der Messeauftritt durch den Projektpartner Biocomfort, an dessen Stand myVitali präsentiert wurde und dessen Geräte und Funktechnologie in die Webapplikation integriert sind.

Besonders beeindruckt zeigten sich die zahlreichen Besucher des Standes von der vollautomatischen und drahtlosen Übertragung der Messdaten in die Applikation, da die meisten von ihnen von einer händischen Eingabe der Daten ausgegangen waren. Ein Selbsttest machte deutlich, wie einfach Messungen ablaufen können.
Beispielsweise bedient der Benutzer für die Messung von Körpergewicht, -fett, -wasser und Muskelmasse die Waage so, wie er es von konventionellen Geräten gewohnt ist. D.h. einschalten, kurz warten und draufstehen. Binnen Sekunden sind die Daten am Bildschirm sichtbar und werden von Vitali sofort analysiert und interpretiert.
Das ist besonders dann wertvoll, wenn der Benutzer mit den Daten an sich bzw. mit Einzelmessungen nichts anzufangen wüsste. Nicht jeder Patient weiß, was „147 mm/hg systolisch“ bedeutet und was diese Messung im Zusammenhang mit früheren Werten auszusagen vermag. Vitali trifft nur Sekunden nach Durchführung der Messung klare und einfache Aussagen.

Kommentare der Messebesucher

  • "Angenehm einfache Benutzerführung, simple Anmutung - das Interface schreckt nicht ab vor lauter Funktionsvielfalt."
  • "Gelungene Reduktion der dahinter liegenden Komplexität auf ein leicht zugängliches GUI." (Zitat eines Produktdesigners)
  • „Freundliches Design, wirkt einladend“
  • "Hebt sich angenehm ab von dem, was man an medizinischer Software so kennt. Kein Information-Overload."
  • "Ohne Ergebnisse von den Benutzertests zu kennen, glaubt man dem Interface, dass es für die Zielgruppe [von älteren Menschen] funktioniert."

 
Datenschutz
Das Thema Datenschutz stand bei fast allen medizinischen Lösungen im Vordergrund, der deutschsprachige Raum ist hierfür besonders sensibilisiert. Davon zeugen auch die vielen Fragen in diese Richtung. Ein Besucher formuliert das ganz direkt: "Wie verhindern Sie, dass mein fiktiver Nachbar - ein Hacker - die Funksignale abfängt und dann weiß, wie es gesundheitlich um mich steht?"
Datensicherheit ist in das Konzept von myVitali von erster Stunde an eingeflossen. Die Daten werden auf der gesamten Strecke mit verschiedenen etablierten und als sehr sicher eingestuften Verfahren verschlüsselt (derselbe Standard wird z.B. auch von Finanzämtern und Banken genutzt). Darüber hinaus werden Vitaldaten und Personendaten getrennt gehalten und erst am Zielgerät wieder zusammengeführt. Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintreffen würde, dass die Vitaldaten abgefangen und entschlüsselt werden könnten, sind diese für den Hacker nutzlos, da sie nicht einer bestimmten Person zugeordnet werden können. Die Reaktion des Besuchers: "Das klingt für mich ja sicherer, als wenn ich zu Hause Telebanking mache!"

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Martina Dannheimer
Martina Dannheimer
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