Lebensqualität 2.0

Fernueberwachung Gesundheitsdaten06

Prävention, Therapieunterstützung und Vital Wohnen mit dem elektronischen Gesundheitsmanager myVitali

WIDNAU, 03. November 2010. 40 Prozent der österreichischen Erwachsenen sind zu dick. Rund zwei Millionen leiden an Bluthochdruck, über eine halbe Million sind Diabetiker.
Dabei scheitert das Gesundbleiben häufig an mangelnder Konsequenz und Motivation. Wer schafft es auch, in den stressigen Alltag regelmäßige Bewegung einzubauen, kontinuierlich auf seine Fitness und einen ausgewogenen Speiseplan zu achten? Das Diabetesrisiko etwa, ließe sich jedoch mit 30 Minuten Bewegung täglich, der richtigen Ernährung und, im Falle von Übergewicht, mit fünf Kilogramm Gewichtsverlust um 50 Prozent reduzieren. „Deshalb haben wir mit myVitali ein System entwickelt, das Menschen jeden Alters hilft, sich konsequent und aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern“, sagt Oliver J. Wolff, Geschäftsführer der myVitali AG aus dem schweizerischen Widnau. So erfasst, speichert und interpretiert der elektronische Gesundheitsmanager sämtliche Vitaldaten wie Blutdruck oder Herzfrequenz. Per Funk werden die Messwerte automatisch an das System geschickt, die am Endgerät wie Fernseher oder PC abrufbar sind. Für die Motivation sorgt „Vitali“: der persönliche Online-Coach erklärt die Ergebnisse und steht seinen Anwendern mit Handlungsempfehlungen zur Seite. Neben dem Vital-Monitoring gibt es mit Raumklima, Komfort und Sicherheit dann noch drei weitere Module. Alle zusammen umfasst das Projekt „Vitales Wohnen in Vorarlberg“, das für den „ebiz egovernment award“, ein österreichischer Wirtschaftspreis für IT-Lösungen mit größtem Kundennutzen, nominiert ist.
 
„Deine Blutdruckwerte liegen derzeit bei 141/89. Achtung: dein Blutdruck ist zu hoch! Bitte wiederhole die Messung in einigen Minuten nochmals“, könnte eine Ansage von Vitali lauten, wenn überraschend ein Schwellwert überschritten wurde. Zum einen weiß der Betroffene nun, dass er gefordert ist und etwas dagegen tun muss. Zum anderen speichert das System diese Werte und erstellt daraus bei regelmäßiger Anwendung einen aussagekräftigen Trend. Dies trifft genauso bei den anderen Parametern wie Blutzucker, Herzfrequenz, Körpergewicht sowie Körperfett und Muskelmasse zu. Zugriff auf die Daten hat natürlich die Person selbst, auf Wunsch auch ausgewählte Betreuungspersonen wie beispielsweise der Hausarzt oder Angehörige. Eine Einweisung oder gar Schulung ist aufgrund der intuitiven Anwendung nicht erforderlich. „Die hohe Bedienerfreundlichkeit war einer unserer großen Ansprüche. Uns war es wichtig, dass myVitali für alle Personen geeignet ist“, sagt Wolff. Das könne der Leistungs- wie Hobbysportler sein, der seine Trainingsergebnisse dokumentiert. Ebenso der Übergewichtige, der Nahrungsaufnahme und Gewicht kontrolliert oder ein Diabetiker, der mehrmals täglich seinen Blutzucker misst.


Mit Sicherheit länger zuhause wohnen
Eine weitere Zielgruppe ist die Generation 65plus. Mit Unterstützung von myVitali können die Senioren länger zuhause wohnen, was sich Umfragen zufolge über 90 Prozent wünschen. Stürzt beispielsweise die Person, alarmiert eine integrierte Notruffunktion die definierte Kontaktperson. Durch die zahlreichen Überwachungs-, Informations- und Versorgungsdienste ist also maximale Sicherheit gewährleistet. „Die Person hat das gute Gefühl, dass immer jemand aufpasst und im Notfall hilft“, fügt der myVitali-Geschäftsführer an.  


Für das Projekt „Vitales Wohnen in Vorarlberg“ wurde myVitali Mitte Oktober für den ebiz egovernment award in der Kategorie Vorarlberg nominiert.  Die Gewinner der einzelnen Bundesländer ziehen ins Finale ein, das im Januar 2011 in Wien stattfindet. „Wir sind sehr stolz auf diese Nominierung und blicken mit myVitali in eine viel versprechende Zukunft“, lässt Oliver J. Wolff wissen.

Über myVitali
Das myVitali Vital-Monitoring (www.myvitali.com) ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten und bildet somit die Basis für Gesundheitsprävention und Unterstützung bei Krankheit. Arzt und Kontaktpersonen sind in das System integriert und werden bei Grenzwert- überschreitungen informiert. Das intuitive Interaktionskonzept verknüpft mit einem benutzerfreundlichen Design eignet sich für verschiedene Endgeräte wie TV-Gerät, PC oder Touchscreen.

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Martina Dannheimer
Martina Dannheimer
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